Berlin

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Donnerstag, 26. September 2013

My favourite bookshopowners introduce their favourite books (Meine Lieblingsbuchhändlerinnen stellen Ihre aktuellen Lieblingsbücher vor) (4)







My favourite bookshopowners from my neigborhood, Katja Weber und Jessica Ebert, introduce from time to time favourite or interesting books here. They are constantly reading and whenever the rare case happens, that I don't know what to read next, I stroll over to their shop (5 minutes from my apartment) and they know how to help me. Sometimes I don't go there, because I know I will spend money. Even if I know what to read next and next and even next, their selection is so wonderful, that I always want to buy a book there. l am happy and honored to have won them as my guest bloggers. Jessica is british plus she just returmed from the States, so she wrote in english, usually though this series is in german and I will not change that!


The funny thing is, that the book, she recommends this time is one that has been crossing my path constanty lately - on the internet, in bookstores, in conversations with friends and strangers,  and actually I have been reading it for the past week or so, because a friend from the states left it here, when she flew back. I will probably finish it tonight. It is a great and entertaining read and seemingly it is everywhere right now! So go out and get it too!

Also: If you ever come to Kreuzberg, go and visit their shop ebertundweber. They have books in english and in german, from independent little publishing companies, beautiful fotobooks, books about gardening, and also great paper, calendars and other beautiful stuff. Did I mention that it is my favourite bookstore?
P.S. Ahem, the gin and tonic is soon, VERY soon! How about sunday????



Hi Susanne,

how are things?
I'm back from the Wild West, and when I wasn't gazing at the amazing
rocky wilderness I read this book.:
Wild by Cheryl Strayed.
A young woman, after her mothers death and her
own divorce, sells her belongings and decides to walk the Pacific Crest
Trail from the Mojave Desert up to the Canadian border, over 1000 miles.
It's a dangerous undertaking, and you feel for Strayed every step she
takes. The huge challenge helps her mind and heart to heal and gradually
she finds herself again. Loved it. Not quite the same thing in
Brandenburg unfortunately.

See you soon!

Jessica

P.S: When is the gin and tonic?



bis 17.00 uhr bestellt am nächsten morgen da!

mo- fr  9.30 uhr - 19.00 uhr

sa10.00 uhr - 16.00 uhr

buchladenebertundweber

falckensteinstraße44

10997 berlin

 tel. 030-69 56 51 93

www.ebertundweber.de <http://www.ebertundweber.de>

Montag, 23. September 2013

What should happen

What should happen?
I don’t know.
You have to become quiet and open enough
(I want that )
to understand how it is meant,
Everything,
yes, everything.
I am. I am. I am.
Heartbeat of my every day-
Bim. Bim. Bim.
The bell quotes my desire,
always.
What should happen?
I can not know,
never,
ever.
Hear me
my desire,
and become quiet,
don’t be so loud,
don’t be so obnoxious.
What has to happen
has no meaning.
What happens
is
a breath,
in and out,
thats it.

© Susanne Becker

Freitag, 20. September 2013

it is fall

it is raining now
and summer is over
wet is the meadow
beneath my feet
sadness fills the air,
is the air,
a tear is a raindrop,
fall is always a goodbye
seldom a hello!



could I open my heart,
look there – a single cloud
covering my entire sky,
could I open my heart
without pain,
I would do it,
I swear.
I never wanted an umbrella,
stupid me,
the sun so fraudulent,
smitten was I and took it as a promise
for forever.
I should though have gotten that raincoat,
you always said it would rain
one day.
open your heart,
the meadow wet beneath my feet,
a single cloud covering my everything,
no sky
my naked feet
vanishing in the grass drunken with tears

© Susanne Becker
Foto by Armin Staudt

Sonntag, 15. September 2013

keep the wall up

i shed a single tear
and carried it all the way
into your heart, where
it did not reach you,
i carried it all the way
to the milky way,
from where we never returned,
stars dropping from a sky,
so blue, so dark, so beautiful,
over the bridge comes
the golden star, all alone,
and touches your skin
with my heart-shaped longing

i shed a single tear,
you did not notice,
keep the wall up,
life is too risky
to be touched by it,
keep the wall up
and everything
that happens to you
will just not be true,
it is so simple to run from your destiny

i shed a single tear
and carried it all the way
into my own heart
where it opened a secret door
to a chamber filled with wonders,
everything that happens to me
will be true,
it is so simple: there is no destiny

© Susanne Becker

Freitag, 13. September 2013

Monika Zeiner - Die Ordnung der Sterne über Como

Monika Zeiner ist mit "Die Ordnung der Sterne über Como" überraschend auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis gekommen. Es ist das einzige Buch der Shortlist, das ich bislang gelesen habe.

Für mich handelt dieser Roman von drei Dingen:
1. Liebe
2. davon wie die Menschen heute so sind, wie sie leben, wie sie flüchten vor ihren Gefühlen und sich einrichten in irgendeinem Leben, von dem sie hoffen, dass es zu ihnen passt, von ihrem Kampf, sich in dieser komplexen Welt zurecht zu finden. Es zeigt die Sehnsucht, sich treu zu bleiben und wie man sich dennoch verzettelt.
3. Tod
Offiziell handelt es von einer Dreiecksgeschichte, von zwei Männern, die beste Freunde sind, kongeniale Musiker, die sich in die gleiche Frau verlieben, sie lieben, davon, wie eine solche Konstellation tragisch scheitert. So gesehen handelt das Buch auch von Klischees.
Ich las es begeistert bis etwa Seite einhundert. Da gab es dann für circa fünfzig Seiten mehrere Ausrutscher, die mir vielleicht gar nicht aufgefallen wären, wenn das Buch mir nicht an sich so gut gefallen hätte. Auch spürte man beim Lesen den Anspruch der Autorin auf eine gewisse Perfektion. Also irritierten mich plötzlich auftretende unnötige Wiederholungen oder sprachliche Ungenauigkeiten enorm, wo sie mir bei einem anderen Buch womöglich gar nicht aufgefallen wären. Sie hörten aber dann auch wieder auf. Ab Seite einhundertfünftzig etwa fielen mir keine weiteren Störungen auf, was hauptsächlich daran lag, dass mich die Geschichte, die Charaktere wirklich interessierten und ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter gehen würde. Ich las überall, sogar im Stehen in der U-Bahn und heimlich im Büro, wenn mich keiner sah.
Womit Monika Zeiner mich überzeugt, ist ihre Fähigkeit, ganz genau Menschen zu schildern, Menschen, die mir alle irgendwie vertraut sind, Typen und auch Situationen. Dabei ist sie nicht gemein oder stellt die Personen bloß - das tun diese schon selbst. Wenn sie zum Beispiel den Besuch Hollers mit Baldur und Morgenthal (o.k. ich gebe es zu, ich finde den Namen Betty Morgenthal prätentiös) bei seinen Eltern an der Rhön schildert, das ist klasse. Da fühle ich mich in meine Heimat im Rheinland zurück versetzt. Da funktionierte Familie in den 70ern auch ziemlich genau so. Das war vermutlich ein allgemeines deutsches Familienprinzip: Vater mit der zigsten Bierflasche auf der Couch, manchmal auch lange und ziemlich besoffen beim Frühschoppen nach der Kirche in der Dorfkneipe, Mutter mit Kittelschürze und für eine Beerdigung in den nächsten Tagen schon mit frisch gelegter Dauerwelle, irgendwie immer in der Küche, sonntagsmorgens aber auch in der Kirche, Sprachlosigkeit, Freudlosigkeit, Lustlosigkeit.
Ohne jede Gegenfrage würde ich ihr auf einer literarischen Weltreise folgen und mir von ihr typische Situationen aus allen möglichen Weltgegenden erzählen lassen, mit typischen Protagonisten. Sie könnte das. Sie würde immer das herauspicken und beschreiben, was einem einen Menschen, eine Situation besonders lebendig und plastisch vor Augen führt. Und sie würde damit ein Bild unserer Zeit malen. Das Buch ist ein Bild unserer Zeit. Es ist kein theoretisches Konstrukt, sondern solche Menschen erleben solche Geschichten heute und hier, auch in Italien, auch an der Rhön oder in der Schweiz und sowieso in Berlin.

Unaufgeräumt, Lesen am Schreibtisch mit Bier
Sehr gut finde ich die verschiedenen Liebesgeschichten. Sie sind überzeugend, spannend, unterhaltsam und man hat das Gefühl, die Autorin kennt Frauen und Männer gleichermaßen, sie steht auf keiner Seite und stellt auch hier wieder niemanden bloß, noch nicht einmal Frau Hermanns, die es ein bisschen verdient hätte und die ich als weiteres Hightlight empfand (genau wie übrigens ihren Mann Volker).
Ich muss gestehen, dass ich mitfieberte, das ganze Buch hindurch, und dass ich sehr hoffte, Betty und Tom würden sich am Ende kriegen, Happy End und so. Ich muss auch zugeben, dass mich das Ende unbefriedigt zurückließ. Ich weiß nicht, ob ein solches Buch so enden sollte.

Fazit: das Buch gefällt mir, ich habe es gerne gelesen, undsoweiter und dennoch bleibt ein Gefühl zurück, dass mich etwas stört. Einmal ist es das Prätentiöse, das mich bereits am Namen der Protagonistin unangenehm berührte. Irgendwie ist das Buch nicht entspannt. Es mag sich verrückt anhören, aber im Grunde hätte ich mir weniger Perfektion oder auch nur Anspruch darauf gewünscht. Da das Buch aber in gewisser Hinsicht etwas perfekt poliertes hat, könnte es gut sein, dass es auch noch den Deutschen Buchpreis gewinnt. Warum nicht? Ich würde es Monika Zeiner gönnen. Ich würde von ihr auch das nächste Buch lesen wollen.
Zum anderen hat mich das Ende gestört. Ich denke schon seit gestern Nacht darüber nach, wie ich das Buch enden lassen würde. Aber vielleicht ist das ja auch gerade ein Zeichen für ein gutes Buch, dass man danach noch ewig darüber nachdenkt und es in Gedanken umschreibt?
Aber dennoch, im Grunde denke ich, sie kann den Buchpreis nicht gewinnen. Denn da sind die Mora und der Meyer, und einer von den beiden wird gewinnen. Es würde jeden zutiefst verwundern, wie die Zeiner ihn gewinnen kann, wo die Mora und der Meyer auf der Shortlist sind und auf der Longlist sowieso einige waren, die ihn auch verdient gehabt hätten. Wieso sind die eigentlich nicht auf die Shortlist gekommen, die Zeiner aber schon? Ja, die Abgründe des Literaturbetriebs, man wird sie nie durchschauen.

© Susanne Becker

Samstag, 7. September 2013

Die nächsten Bücher, die ich lesen werde

Der Sommer war für mich gut, weil ich es geschafft habe, fast alle Bücher, die ich lesen wollte, auch tatsächlich zu lesen. Kurze Zeit schien sich das Regal neben meinem Bett sogar zu leeren, ich bemerkte einen Anflug von innerer Panik, weil statt fünfzig nur noch ungefähr achtunddreissig Bücher darauf in säuberlichen Stapeln verteilt lagen. Ich fürchtete schon, mir noch einmal Bücher kaufen zu müssen, was ich mir ja seit mehreren Monaten relativ konsequent untersage (o.k. ich hatte einen Einbruch, ich habe mir drei Bücher gekauft) Aber wie es so ist, war die Panik unbegründet und überflüssig. Denn es stapeln sich dort gerade wieder mehr Bücher denn je. Aus allen Richtungen kamen sie mir entgegen geflogen (jaha, drei habe ich mir gekauft, aber die anderen, die anderen kamen sozusagen geflogen) und ich lese und lese und lese....

Gerade aktuell Monika Zeiners Die Ordnung der Sterne über Como. Es ist auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Es würde mich wundern, wenn es auf die Shortlist käme, ehrlich. Also, ich lese es ganz gerne, aber es haut mich nicht vom Stuhl, wenn ich das mal so salopp ausdrücken darf. Thema: eine Dreiecksgeschichte. Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft? steht auf dem eingelegten Lesezeichen. Das ist natürlich eine interessante Frage. Über die kann jeder mal nachdenken und ich tue es gerne. Die Charaktere sind auch interessant genug. Die Geschichte entwickelt sich mit einer Spannung, die mich in jedem Fall dazu bewegt, weiter zu lesen und die Sprache ist ungewöhnlich. Sie gefällt mir. Was also stört mich? Ich bin erst auf Seite 250, aber bislang hat mich die Autorin schon mehrfach verloren, so ab Seite 100, wegen zugegebenermaßen Kleinigkeiten: ein sprachlicher Ausrutscher, eine unnötige Wiederholung in der Handlung, solche Lappalien halt. Keine Ahnung, warum sie mich stören. Ich bin sonst nicht unbedingt so kleinlich. Aber das Buch ist ambitioniert, es fängt ganz groß an, wenn es dann anfängt, zu schleifen, schon nach 100 Seiten, stört mich das. Aber ich habe noch 350 Seiten vor mir. Sie hat also noch alle Zeit der Welt, mich einzufangen. Ich werde mich erst zum Schluss entscheiden, ob ich es nun mochte oder nicht.
Eine meiner Lieblingsbuchhändlerinnen empfahl das Buch übrigens in meinem Blog, dadurch fiel es mir auf. (Ich habs mir gekauft, aber woher bitteschön hätte ich es auch sonst kriegen sollen?!)

Ich lese ein Buch, das mir ein Freund in die Hand drückte. Ein Buch, um das ich seit Jahren einen Bogen mache, weil ich nicht wusste, ob ich es lesen soll/will, ob ich meinen Ruf zerstöre, wenn ich es öffentlich lese. Gespräche mit Seth von Jane Roberts. Ich lese oft Bücher über Spiritualität, Buddhismus, es sind für mich im Grunde Landkarten, mit denen ich versuche, mich im Gewirr der inneren Landschaft des Menschseins zurecht zu finden, die Möglichkeiten auszuloten, die uns tatsächlich gegeben sind. Immerhin habe ich Philosophie studiert. Mich haben die großen Fragen nach dem Sinn und den Möglichkeiten des Lebens, des menschlichen Lebens, schon immer interessiert. Wie weit kann man denken? Wie weit kann man gehen? Wie weit kann man sein Herz öffnen?
Das Buch Gespräche mit Seth, ehrlich gesagt dachte ich immer, es sei nicht auf meinem Niveau. Da aber der Freund, der es mir gab, ein sehr kluger Mensch ist, lese ich es. Ich bin erst auf Seite 50 und die deutsche Übersetzung nervt mich ein wenig. Auch bin ich mir noch nicht sicher, ob ich daran glauben kann, dass ein Geist kommt, um einer Frau ein Buch zu diktieren. Auf der anderen Seite halte ich so ziemlich alles für möglich und bin der Überzeugung, dass die Realität, in der wir uns gemeinhin einrichten, nur einen Bruchteil dessen ausmacht, was uns zur Verfügung stehen könnte. Ich lese also in jedem Fall weiter, weil ich das Gefühl habe, dieses Buch könnte mir darüber nähere Auskünfte geben.

Schon seit Weihnachten liegt bei mir A.L.Kennedys Das Blaue Buch. Angezogen hat mich schon damals der Satz "Für die Realität sind sie verloren, doch die hohe Kunst der unmöglichen Liebe beherrschen sie perfekt." Gute Bücher über Liebe interessieren mich immer.

Das neue Buch von Terézia Mora ist raus Das Ungeheuer. Es ist ebenfalls auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und ich denke, wenn es an die anderen Bücher von ihr heranreicht, dann kommt es auch auf die Shortlist (wird übrigens am 11. September bekannt gegeben). Es ist thematisch und vom Personal her der Nachfolger von Der einzige Mann auf dem Kontinent. Ich möchte beide Bücher lesen. In der richtigen Reihenfolge: also erst der einzige Mann und dann das Ungeheuer.

Ab und zu liebe ich es, so richtige Schmöker, wie Ken Follets Die Säulen der Erde zu lesen. Jetzt habe ich von einer Freundin sein Fall of Giants bekommen. Es hat schlappe 941 Seiten, so dass ich bei meinem Lesetempo, es sei denn, ich kündige doch noch meinen Job und werde hauptberuflich Leserin, damit rechne, etwa gegen Ostern fertig zu sein. Aber ich kann es dennoch kaum erwarten, fünf Familien aus verschiedenen Ländern durch die Wirren des ersten Weltkriegs und der Russischen Revolution zu folgen. Erinnert mich ein wenig an Gone to Soldiers von Marge Piercy, in welchem man verschiedenen Charakteren aus verschiedenen Ländern durch die Wirren von zweitem Weltkrieg und Holocaust folgt. Es ist eines meiner Lieblingsbücher.

Wild von Cheryl Strayed hat mir eine Freundin hier gelassen. Es handelt von einer jungen Frau, die alleine den Pacific Crest Trail läuft, ohne Erfahrung, ohne Training, drei Monate lang. Klingt, als wäre sie verrückt, war sie vielleicht auch, aber sie hat es geschafft und daraus ein Buch gemacht. Ich liebe verrückte Menschen, die sich trauen, unmögliche Dinge zu tun, und wenn sie es dann noch schaffen, darüber unterhaltsame und gute Bücher zu schreiben, dann bin ich dabei. Ich nehme an, es könnte so in die Richtung von Eat, Pray, Love gehen. Ob es wirklich so gut und unterhaltsam ist wie dieses, das ich, ehrlich gesagt, verschlungen habe, werden wir sehen.

Euch ein schönes Wochenende (ich werde übrigens lesen, aber auch ins Prinzenbad gehen, wo man ja auch lesen kann) und viel Spaß beim lesen!

© Susanne Becker

Donnerstag, 5. September 2013

this is again not about me


I wonder where the voice is
this patient loving voice
in my head embracing
the universe with all
its flaws – I used to love
different piles of laundry
the blue pile, the red pile,
the green pile – I could relax
putting pieces of dirty laundry on the right pile
filling the laundry machine with red
or green or brown or black
with an illusion of there might
actually be a system behind all of this
and I might actually get it one day


patience and a certain love
for open questions used to be
alright for me - not anymore
most things in life are
unresolved most of the time
it did not bother me I knew
life was a bitch and I was willing
to wait for my destiny
I could sit out life easily -
not anymore and yet I know
this is again not about me
if I can not get down to the
deepest heart of what really matters




what really matters
what really matters
keep breathing
what really matters
is you
sorry






I meant what really matters
is EVERYTHING but you
forget you
I wished I were smarter
deeper
in control
like I used to be
I wished there was patience
in me for the unresolved
for the open questions
that I could breathe with them
that I could sort my laundry
by colours - but actually
I can't do it anymore

© Susanne Becker
Fotos by Armin Staudt