Berlin

Berlin

Montag, 25. Februar 2013

Loneliness


Loneliness

What does your loneliness give you
that I can not give you?

Why do you drown yourself
in this river of solitude
swallowing down your longing
every night every day
longing for what?
I am here!
You do not see me.

I am a simple soul.
I can not be your golden star.
I want you to look at me,
just once.
I want you to know me
thoroughly.

I see you sitting,
out there
in the dark
in the very back of our garden
every night,
drinking ,
lonely,
the dog by your feet, snoring,
the stars shine upon you
I can not reach you
while your loneliness is like a blanket
for you,
the sky.
I know you will one day
disappear under this blanket.

Samstag, 23. Februar 2013

Hallo Frühling, ich mach schonmal Marmelade, wenn du nicht kommst

Ich hatte es schon einmal erwähnt, dass ich am liebsten regional und öko einkaufe und es liebe, mein Geld an Menschen weiter zu geben, die ich fast persönlich kenne, die mir dafür im Tausch Produkte geben, die unter absolut korrekten Bedingungen hergestellt wurden. Ich knicke manchmal ein, will sagen: nicht immer schaffe ich es, konsequent zu bleiben.
Heute war es wieder so weit. Denn es schneit und ich habe den Winter absolut satt und Lilly berichtete mir, dass es in dem neuen türkischen Supermarkt in unserer Straße Erdbeeren gäbe.
Natürlich ist es klar, dass Erdbeeren im Februar gar nicht schmecken können. Klar ist auch, dass sie nicht bio sein können (sowieso nicht im türkischen Supermarkt) und dass die Klimabilanz ihres Anbaus und Transports in unseren Kiez katastrophal sein muss. Also, ich meine, da gebe ich dafür natürlich auch keinen Pfennig, ich meine, Cent aus. Bin ich blöd, oder was? Bin ich verantwortungslos? Bin ich ???? Ja, bin ich! Denn just gestern wurde mir klar, dass wir nicht mehr lange genug selbst gemachte Marmelade (aus unserem Garten, von unseren eigenen, selbst geernteten Früchten) haben würden, um bis zur nächsten Ernte klar zu kommen. Ich sah mich schon Marmelade einkaufen! Ein Unding. Denn seit wir den Garten haben, mache ich unsere Marmelade immer selbst. Das ist so eine Art Leidenschaft von mir geworden. Es beruhigt mich ungemein, bergeweise Sauerkirschen zu entkernen, Erdbeeren zu schneiden, in gebückter Haltung unter meinen Johannisbeersträuchern rumzukriechen, und dann die heiße Masse, nachdem sie drei Minuten sprudelnd und von mir ständig umgerührt, gekocht hat,  in frisch gespülte Gläser zu füllen. Ich probiere neue Rezepte aus, mische, was mir unter die Finger kommt, zu interessanten Kompositionen und finde es absolut effizient. Schon seit Wochen freue ich mich auf unsere ersten Erdbeeren und darauf, sie mit Zitronen zu mischen und mit Vanillezucker und endlich nochmal selbst gemachte Erdbeermarmelade, endlich nochmal Erdbeermarmelade überhaupt zu essen! Die ist schon ewig aus!
Das hatte sich als fixe Idee so unbemerkt in mein Hirn gebrannt. Der leere Schrank, die Mengen an leeren Gläsern, die auf Marmelade warteten wie ich auf den Frühling, das Bild, an einem verschneiten Samstagnachmittag Erdbeermarmelade in frisch gespülte Gläser zu füllen und sich einfach einzubilden, es wäre Frühling. Das Bild, bei 20 cm Neuschnee am Sonntagmorgen ein leckeres Biobrot mit Biobutter und selbst gemachter Erdbeermarmelade zu bestreichen und mir in den Mund zu schieben, mit leckerem Biokaffee runter zu spülen....
Also trödelte ich unauffällig heute morgen, der schneegeschwängerte Wind peitschte mir unwirsch um die Ohren, mal in Richtung türkischer Supermarkt ("wenn die für die Schale 2.50€ haben wollen, dreh ich ab, dann ist es finanziell lächerlich, dann lohnt es nicht und der Wahnsinn entpuppt sich von selbst") und stellte fest: es gab Erdbeeren. Sie waren rot und sahen vollkommen normal aus, wie sie da im Schneegestöber lagen. Ich hatte meine Lesebrille nicht dabei und konnte deshalb nicht feststellen, woher sie kamen. Mein Tipp ist: Spanien.
Aber die 99 cent auf dem Preisschild, die waren riesig. Also packte ich sechs Pakete in meinen Korb, deckte das ganze mit einem Fladenbrot unauffällig ab und trug es nachhause. Im Bioladen erstand ich Zucker und Zitronen sowie Vanillezucker. Den ganzen Nachmittag hat Lilly Erdbeeren geschnibbelt und jetzt haben wir den Schrank wieder voll mit selbstgemachter Marmelade.

Also ich nehme Erdbeeren, die abgeriebene Schale von ein bis zwei Biozitronen, den Saft und das Fruchtfleisch von ebenfalls zwei Biozitronen, Vanillezucker, natürlich Gelierzucker (aber immer weniger als angegeben, es sollte nicht zuuuu süß werden und das Ganze wird trotzdem steif).
Man kann sich diesen Duft nicht vorstellen, wenn die Erdbeeren (die zugegeben etwas knackig waren und so, als Früchte, für meinen Geschmack eher an Pappmaché als an Erdbeeren erinnerten) gemischt mit Vanille und Zitrone, in dem Topf liegen. Wenn man die Masse dann langsam erwärmt und dieser Duft zieht durch die ganze Wohnung. Draußen schneite es immer heftiger. Aber das machte nichts. Gar nichts. Ich habe auch gekostet und komischerweise schmecken diese Pappmachéfrüchte als Marmelade wie echte Erdbeeren. KÖSTLICH!
Außerdem habe ich nachgeschaut: ab nächsten Dienstag, nachdem wir nochmal so richtig eingeschneit sind, wird es milder. 5° und aufwärts und die Sonne, die echte Sonne, soll sogar ein wenig scheinen.
Da überlege ich, ob ich nicht am Dienstag mal zum Türkenmarkt am Maybachufer schlendere und nachschaue, so im ersten frühlingshaften Sonnenschein,  ob die schon Bergpfirsiche verkaufen. Also, die ergeben eine Marmelade, da möchte man sich ungelogen reinlegen.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Lost in Living

Ich fand diesen wunderbaren Film Lost in Living, eine Dokumentation über kreative Mütter, zufällig. Oder nein, eigentlich war da mal wieder Karma am Werke. Eine Mutter, die ich noch aus Lillys Kinderladen kenne, schickte mir den Trailer eines Tages über Facebook, obwohl wir eigentlich nicht viel miteinander zu tun haben. Sie dachte, er könnte mir gefallen und sie hatte Recht. Sofort, als ich ihn mir anschaute, hatte ich das Gefühl, ein paar neue Freundinnen, Seelenverwandte eigentlich, gefunden zu haben. Jeder Satz, den diese Frauen sprachen, schien aus meinem Innersten zu kommen und ich nickte frenetisch und klatschte in die Hände und rief: "Ja, ja, genau so ist es. Das ist mein Leben Leute!" Die Frauen wussten es nicht, aber sie hatten jetzt eine richtig gute Freundin in Berlin.
Sie sprechen über den ständigen Kampf, eine gute Mutter zu sein und dennoch auch die eigene Kreativität zu leben. Zwei Dinge, die gleichzeitig an den durchschnittlichen Tagen als Mutter nicht so einfach zu vereinbaren sind wie man als naiver Beobachter vom Spielfeldrand aus denken könnte. Alleine während ich diesen kleinen Beitrag schreibe, wurde ich bislang, ich bin ja noch nicht fertig, siebenmal unterbrochen. Ich schreibe seit zwanzig Minuten. Das ist eine Unterbrechung alle drei Minuten. Ich habe gelernt, mich darüber nicht mehr allzu euphorisch aufzuregen, weil die Energie, die ich dann dafür verbrauche, mir wieder nicht zum weiter schreiben zur Verfügung steht. Gelassenheit.
Sie sprechen über die schuldbeladene Trauer um all die Zeit, die man allein sein konnte, ohne einsam zu sein. Wenn man kreativ ist, ist Alleinsein vielleicht das allerwichtigste. Es hat nichts damit zu tun, dass man andere nicht mag. Je mehr fruchtbare Zeit alleine man hat, desto lieber ist man wieder mit anderen zusammen und für sie da sein. Aber man ist plötzlich nie mehr allein (weder fruchtbar noch unfruchtbar) , man kann sich aber durchaus ständig verdammt einsam fühlen, weil man so unallein dennoch nicht eine Sekunde des Tages an das heran reichen kann, was einem selbst, nur einem selbst, wichtig ist. Um einen herum tobt das Leben in Form von wunderbaren Wesen, die man über alles liebt, die Hunger haben, spielen wollen, deren Windeln gewechselt werden müssen, die nach Aufmerksamkeit gieren. Ich habe in meinem Leben noch nie so viel gearbeitet und war so selten allein wie seitdem ich Mutter bin.  In wagemutigen Momenten stellte ich mir früher vor, als Eremitin zu leben. Wäre ich noch einmal jung und wagemutig, würde ich mir vorstellen, Kinder zu bekommen. Also natürlich ist es total verpönt, sich als Mutter Zeit für sich zu wünschen, weil man damit ja unausgesprochen (nein, eigentlich ausgesprochen) sagt, dass man mal lieber allein als mit seinen Kindern sein will. Das könnten böswillige Menschen interpretieren als: Die Kinder sind ihr wohl nicht wichtig oder was!?
Die Filmemacherin Mary Trunk hat die vier Frauen sieben Jahre lang beobachtet und gefilmt. Sie hat sie in ihrem Alltag beobachtet und sehr viel reden lassen. Tiefe Einsichten, profane Gedankengänge, es fließt nur so aus den Mündern dieser Frauen, und ich trinke jedes dieser Worte wie eine lange überfällige Veröffentlichung all jener Gefühle und Zweifel, die mir eigentlich irgendwie peinlich sind, seitdem ich Mutter bin, die aber doch ständig da sind.

Der Film ist nicht Mainstream. Er wird in deutschen Kinos nicht laufen. Er läuft auch nicht in vielen amerikanischen Kinos. Er wird in Kalifornien im Rahmen von kleineren Vorführungen gezeigt. Dort lebt Mary Trunk. Auf You Tube kann man sich eine Menge kleiner Ausschnitte daraus ansehen.
Das machte mich so begierig darauf, den ganzen Film zu sehen, dass ich Mary Trunk eine Email schickte. Demnächst wird sie mir die DVD zusenden und ich glaube, dann werde ich eine Party machen und alle kreativen  Mütter, die ich kenne, einladen. Ich werde alle Mütter einladen, die zwischen Wäsche, Geld verdienen und kochen, Kinder herum chauffieren, Fieber messen und Schlafmangel versuchen, ihre kreative Flamme nicht erlöschen zu lassen. Es geht dabei ja eigentlich nur darum, nicht verrückt zu werden. Das ist  alles! Es geht darum, im Leben nicht vollkommen verloren zu gehen. Und es geht darum, Mutter sein in einem anderen Licht zu sehen. Es kann nicht darum gehen, perfekt zu funktionieren. Unsere Fehler sind das, was uns ausmacht, sagt eine der Frauen.

P.S: Der Text ist fertig und ich muss aber noch hinzufügen, dass ich jetzt zum 8. Mal unterbrochen wurde, von Bruno, das ist unser Kater. Er sitzt jetzt auch auf der Maus (also auf der Computermaus, klar ne?) und ich kann den Text jetzt nur posten, wenn ich ihn runter hieve. Tz! Bruno kann Gedanken lesen, glaube ich. Er starrt mich an, irgendwie böse! Er findet es auch nicht gut, wenn ich alleine sein will.

22.2.2013 P.P.S: Fand gerade diesen Beitrag, der auf englisch ist, aber für mich perfekt zu meinem Text passt und den Gedanken, die ich mir mache. mothering and creativity

Dienstag, 19. Februar 2013

Amazon

Ich kaufe bei Amazon - manchmal.
Sachen, die ich dringend brauche und auf diese Schnelle um Mitternacht nirgendwo sonst kriege. Das letzte war 2012 ein Eselskostüm für meine jüngere Tochter Lilly, in deren Kinderladen letztes Jahr das Motto "Bauernhof" ausgegeben wurde. Klar, es ist ein Waldorfkinderladen gewesen und logisch: wäre ich eine ordentliche Waldorfmutter, dann hätte ich das Kostüm selbst genäht. Darüber möchte ich aber hier jetzt nicht schreiben. Außerdem habe ich schon wirklich viele tolle Kostüme für meine andere Tochter genäht, nur keinen Esel, aber Ägypterin, Sternenfee, Hermine Granger (ach nein, das hatten wir bei C&A gekauft, aber nicht als Kostüm, sondern sehr kreativ zusammen gestellt, selber! in der Bekleidungsabteilung. Wie sind eigentlich die Arbeitsbedingungen der Leute bei C&A?)

Klar: man könnte sagen, dass ich zu einem Laden hätte gehen sollen, früh genug, wo es Eselskostüme zu kaufen gibt. Am besten einen kleinen Laden direkt um die Ecke, der Leuten gehört, die ich kenne und sehr gerne persönlich unterstützen möchte, handgenäht aus regional angebauter Biobaumwolle. Ist doch klar! Mach ich ja auch in, sagen wir, 85% der Fälle. Nein, ich möchte mich nicht lustig machen. Oder vielleicht doch. Ich streite mich auch nicht darüber, dass es am allerallerallerbesten gewesen wäre, wenn ich das Kostüm selbst genäht hätte, aus Biobaumwolle, erstanden auf dem Ökomarkt.
Ich kaufe tatsächlich alles, was irgendwie geht, am liebsten regional und Bio und von Leuten, die ich kenne. In Kreuzberg ist das noch nicht einmal so problematisch. Bei fast allen Dingen ist das möglich. Es fühlt sich viel besser an, wenn man sein Geld netten Menschen für Dinge gibt, die unter astreinen Bedingungen hergestellt wurden.
Trotzdem liebe ich die Tatsache, dass ich wenn es gar nicht anders geht und ich alle Gelegenheiten verpasst habe, ein Eselskostüm noch zeitnah zu besorgen, mitten in der Nacht mit ein paar Mausklicks dieses Problem lösen kann, das ansonsten zu einer wirklichen Familienkrise führen würde. Amazon ist ein Dienstleister und darin wirklich gut. Dass die Menschen, die dort arbeiten, es nicht alle zu guten Bedingungen tun, wundert mich  nicht so richtig. Alle reißen jetzt bitte mal  ihre Hände hoch, die deshalb wirklich aus allen Wolken fallen. Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft, in der alle Unternehmen, die derart wachsen, zwangsläufig nicht mehr so funktionieren, wie der kleine Laden um die Ecke. Sonst würden sie in diesem System nicht derart wachsen. Punkt. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf einen Blogpost von Katy Derbyshire, der im April 2012 erschien und den ich sehr gut finde.
Ich habe schon lange kein Buch mehr bei Amazon bestellt, das ich in meinem Lieblingsbuchladen Ebert und Weber bekommen kann. Ich benutze Amazon vorab gerne zum Recherchieren, aber dazu benutze ich jetzt auch manchmal Goodreads (wie sind da jetzt nochmal die Arbeitsbedingungen?). Allerdings, wenn ich abends plötzlich finde, ich müsste möglichst übermorgen Gedichte von e.e.cummings lesen, dann bestelle ich doch mal ein Buch bei Amazon, weil es ansonsten Wochen dauern könnte, bis ich es bekäme. (O.k. das würde mir ziemliche Summen an Geld sparen und ich bin diesbezüglich auch schon viel disziplinierter geworden, weil ich ein Buch, das erst in ein paar Wochen kommt, dann möglicherweise auch gar nicht mehr möchte, und ich sowieso schon an die 60 Bücher, die ich noch lesen muss, besitze). Ebert und Weber hat Gott sei Dank auch eine sehr gut sortierte Auswahl an englischen und amerikanischen Büchern, also dieser Fall, dass ich wirklich notfallmässig auf Amazon bei Büchern angewiesen wäre, tritt immer seltener ein.

Ich denke, die Sache mit Amazon ist tatsächlich ein weit reichendes Thema und umfasst nicht weniger als die Frage, in welcher Welt, in welcher Gesellschaft wir leben wollen und sind wir bereit, dafür unsere Bequemlichkeiten einzuschränken, aufzugeben whatever. Wenn die Antwort auf diese Fragen lautet: wir wollen nicht in einer Welt, in einer Gesellschaft leben, in der Leiharbeiter von Amazon ausgebeutet werden können und wir wollen nichts tun, um das zu unterstützen, tja, dann hilft vermutlich nur Boykott und dann ist Amazon die Spitze des Eisbergs.
Allerdings drängt sich mir da auch manchmal, mit einem Gefühl der absoluten Überforderung der Gedanke auf, dass ich es in dieser komplexen Gesellschaft, in der ich mich wieder finde, nicht mehr schaffe, den Überblick zu behalten und nur Dinge zu tun, die absolut korrekt sind. Ich werde vermutlich mit dem Gedanken leben müssen, dass meine Kinder mich eines Tages entsetzt fragen "WAS, HALLO GEHTS NOCH!!!! DU HAST BEI AMAZON EINGEKAUFT? UND BEI ALDI AUCH?! UND DU BIST MIT DER BVG GEFAHREN???" Ich meine, die Entrüstung in ihren Stimmen schon zu hören. Denn die kenne ich  nur zu gut. Als ich mal beim Abendbrot ein alkoholfreies Bier trank, sagte meine große Tochter in genau diesem Ton zu ihrer Freundin: "Meine Mutter trinkt." Woraufhin diese sagte: "Ich weiß." Ich war kurz davor, mich freiwillig bei der Betty Ford Klinik zu melden. Also, das wird nicht lustig werden, wenn ich dann kleinlaut murmele: "Ja, aber ich habe Kik boykottiert und die meisten Sachen bei Ebert und Weber und im Grünäugig gekauft. Verdammt, ich habe Euch auf eine selbst verwaltete Waldorfschule (und ich möchte, und damit ist kein Vorwurf gemeint, hinzufügen: billig war die nicht, wir könnten jetzt auch ein eigenes Haus haben!!)  geschickt, ich habe nass gefilzt und mich Jahre meines Lebens auf Schulversammlungen herum getrieben und so oft es ging, auf dem Ökomarkt am Lausitzer Platz eingekauft, in der Markthalle gegessen (und eingekauft), ich meine, ich habe wirklich versucht, alles richtig zu machen, während ich nebenbei noch einen Job hatte."
Geht es nur mir so? Oder kennt das Gefühl jemand?

Samstag, 16. Februar 2013

poem about disappointment and fireworks


“There is no duty we so much underrate as the duty of being happy.”
                                                                       - Robert Louis Stevenson-


Don’t turn your home
into a wasteland
of feelings not returned
of feelings lost
of hopes shattered
into little scraps
of expectations running down your throat
like tears -
this is not a good place to live!

Don’t get lost in disappointment
poisoning you from the inside out
too easy to live your life
pointing out
what goes wrong
all the time
it hurts and leaves
a bad taste
a very bad taste
on your tongue.

Don’t turn your home
into a bowl of tears
dried up in your soul
like a solid rock
hardening your inner
echo into emptiness
hardening your inner
voice until it breaks.

There is a flame.
Keep it alive.
Nourish it.
Let it burn your life into
little pieces of excitement.
Today I want to tell you (myself)
that you do have a choice
to become a firework.

© Susanne Becker

Donnerstag, 14. Februar 2013

Berlinale

Ich wohne seit siebzehn Jahren in Berlin und heute war das zweite Mal, dass ich auf der Berlinale war. Das ist so unglaublich oberpeinlich, dass ich mich gerade frage, ob ich weiter schreiben soll oder ob ich hier einfach aufhöre und keiner wird es je erfahren. Ich muss leider weiter schreiben, weil der Film und das ganze Erlebnis so schön waren. Ich will mich mitteilen. Peinlich hin oder her.

Das erste Mal war ich vor sechzehn Jahren dort. Meine damalige Mitbewohnerin arbeitete bei der taz und bekam Freikarten, die sie sehr großzügig verteilte. Ich sah mir damals Wag the Dog an,einen Film mit? na? na? na klar: Robert de Niro. Wer sonst könnte mich auf die Berlinale zerren? Besonders aufregend war die Tatsache, dass zwei Filme von ihm gleichzeitig gezeigt wurden, in zwei verschiedenen Kinos. An den anderen kann ich mich nicht mehr erinnern. Den ganzen Tag verfolgten meine Mitbewohnerin und ich die Gerüchte, denn, das noch viel aufregendere war, dass Robert de Niro in der Stadt war und an einer der beiden Vorstellungen teilnehmen würde. Es war nur nicht klar, an welcher.
Ich bringe den Luftballon jetzt gleich zum Platzen: es war nicht Wag the Dog.
Ich hörte dann später, dass er noch nicht mal auf der tollen Afterfilmparty in der Arena war, für die wir keine Karten ergattern konnten und wo es mir einfach zu blöde gewesen wäre, vorm Eingang herum zu stehen um ihn beim Reingehen vielleicht aus der fünften Reihe kurz sehen zu können.

Danach kannte ich niemanden mehr, der mir Freikarten hätte besorgen können oder wollen. Außerdem wurde ich Mutter, da hatte ich wirklich andere Sorgen, als mich drei Stunden am Schalter anzustellen, um Karten für einen usbekischen Dokumentarfilm oder einen koreanischen Spielfilm mit dänischen Untertiteln zu ergattern. Alle um mich herum waren aber immer sehr im Berlinalefieber. Manche Leute sieht man während des Festivals überhaupt nicht mehr, die rennen nur von einem Kino zum nächsten. (Im Grunde ist das ein Traum für mich. Ich liebe Filme!)
Dann rief mich gestern meine Nachbarin an. Sie hat das System, Tickets über das Internet zu kaufen, über die Jahre durchdrungen und systematisiert. Sie hat massig Tickets erstanden. Manche wollte sie dann später eigentlich gar nicht und hat sie an ihre Zahnärztin und andere Freunde verschenkt. In manche Filme wollte auch ihr Mann auf gar keinen Fall mit ihr gehen.
Sie rief mich also an, weil heute morgen um halb zehn wieder so ein Film lief, den ihr Mann nicht sehen wollte. Ich schon!
Wir sahen um halb 10 Uhr morgens (und alleine das fand ich schon so herrlich, um diese Uhrzeit an einem normalen Werktag ins Kino zu pilgern) einen bosnischen Spielfilm mit englischen Untertiteln und er war richtig gut! Die Darsteller waren Laien, die eine wahre Geschichte aus ihrem Leben nachspielten. Es war ein vollkommen unvoyeuristischer Film, der in keinster Weise nach Effekten haschte. Er zeigte einfach, wie eine bosnische Romafamilie (über-) lebt. Man war ganz nah dabei, als sich eine Lebenssituation dieser Familie ohne jedes Drama, ohne jedes Pathos schlicht und einfach entrollte. Sie hätte in den Tod führen können und tat es nicht. Das war am Ende der Tatsache zu verdanken, dass der Vater clever war. Die ganze Familie hat wunderbar "gespielt". Ich stelle es mir so schwer vor, einfach man selbst zu sein, während ein Filmteam im eigenen Wohnzimmer ist. Aber ihnen gelang es. Es gab nicht einen peinlichen Moment in dem ganzen Film.

Ich nehme drei Sachen für mich mit aus diesem Film, aus diesem Tag: 1. ich werde die Roma, die am Kottbusser Tor stehen und mich ständig nerven, weil sie mir Herzen auf die Autoscheiben malen und dann meine Fenster für ein paar Münzen putzen wollen, ab jetzt mit anderen Augen sehen. 2. ich werde morgen zum Kino International gehen, mich, wenn es sein muss, drei Stunden in die Schlange stellen und hoffen, dass ich für Sonntag noch zwei Karten ergattere, im Grunde egal für welchen Film. Ich möchte meiner Tochter nur einfach nicht länger dieses Festival vorenthalten, das seit Jahren vor ihrer Nase stattfindet. 3. Ich werde nächstes Jahr gemeinsam mit meiner Nachbarin die Kunst der Kartenvorbestellung per Internet perfektionieren, mir eine Woche Urlaub nehmen (meine Tochter darf auch mal Schule schwänzen) und ich werde mir mindestens, aber mindestens zehn Filme ansehen...wenn nicht mehr!
(4. aber das ist mir gerade erst eingefallen, werde ich mir vielleicht nächstes Jahr auch eine Berlinaletasche kaufen)

Nachtrag vom 16.2.2013: Die Preise der 63. Berlinale wurden heute Abend bekannt gegeben. Der Film, den wir sahen, "An Episode in the life of an Iron Picker" hat den Großen Preis der Jury, einen Silbernen Bären, gewonnen!!!! Freut mich sehr! Mensch, da gehe ich einmal auf die Berlinale und lande gleich einen Volltreffer. Und es kommt noch besser: Der Mann, der sich und seine Geschichte selbst gespielt hat,Nazif Mujic, hat ebenfalls den Silbernen Bären als Bester Darsteller gewonnen! Ich bin begeistert!!!

Montag, 11. Februar 2013

naked in front of you


in front of you
feeling somewhat naked
nothing new
the first second I remember 
I do remember a shame
to be
to be me
under your scrutinizing gaze
you had a way of looking
not just at me
at the world
it made me cringe inside
nothing was ever good enough
I felt raw and naked
tenderness or love
were strangers to you
from a different galaxy
though I know nobody
who longed to be loved as much as you did
desperation was the source of everything you did
everything you said
the way you looked
at others
desperate
always
I dugged away from your expectations
under a yellow sky
yes I was always afraid
there would be a thunderstorm
to lose you
there would be never ending rain
of course I did

Freitag, 8. Februar 2013

Liste der Bücher die ich als nächstes lesen werde

Dies ist auch so ein bisschen die Liste der Bücher, die ich in den letzten zwei Monaten geschenkt bekam, aber nicht nur. Es tauchen auch Bücher auf, die ich schon lange besitze und die jetzt einfach dran sind.

Gerhard Seyfried, Herero habe ich schon begonnen, aber erst die ersten zehn Seiten. Ich freue mich aber schon darauf. Das Buch hat mich sofort in einen Bann gezogen. Durch den Text über Namibia, den ich hier im Blog schrieb, kam ich drauf. Es stand schon lange neben meinem Bett. Ich kaufte es mir kurz nach der Reise und die liegt mittlerweile über zwei Jahre zurück.  Bevor ich es weiterlese muss ich aber jetzt  noch ganz schnell Schiffstagebuch von Cees Nooteboom beenden, sind nur noch zwanzig Seiten und ich liebe es. Er schreibt so, dass ich es immer laut mir selber vorlesen möchte. Ich höre mir selbst gerne zu, wenn ich seine Worte spreche. Unprätentiös. Ins Zentrum der Bedeutung zielend und es immer treffend, schnörkellos, ein Zen-Buddhist, ein Bogenschütze. Er beschreibt die Orte so, dass ich es kaum noch aushielt, zuhause zu sitzen. Patagonien, Mexico, Bali, sie sind mir durch seine Worte so nah gekommen, beinahe, als wäre ich dort gewesen, ich bilde mir manchmal ein, ich wäre dort gewesen. Beim Lesen befindet man sich auf einer Reise ins Zentrum des Wesentlichen. Und so gesehen, ist man kurz dort gewesen.
Hans-Josef Ortheil Die Erfindung des Lebens schenkte mir eine Freundin, zum Geburtstag. Ihre Freundin sagt, es ist das beste Buch, das sie je gelesen hat. Ich bin bereit, es zu glauben. Es spielt im Rheinland (da komme ich her), es handelt von einer extrem schwierigen Familie (dazu sage ich jetzt nix). Ich ahne, es wird mir gefallen.
Und danach wird es einfach unvermeidlich sein, endlich nochmal ein gutes Buch übers Schreiben zu lesen: Eudora Welty On Writing. Ich erinnere mich dunkel, dass ich es schon einmal las. Aber ich werde mich erst erinnern, wenn ich es wieder lese.
Isabel Allende, Mayas Tagebuch ist dann als nächstes an der Reihe. Ich bekam es von einer anderen Freundin und ich mochte bisher fast alle Bücher von Isabel Allende. Ihre Fabuliersucht, die starken Frauenfiguren, die Magie und die  Phantasie. Ich könnte niemals so schreiben. Aber für mich zelebriert sie das Leben in seiner exzessiven Überschwänglichkeit und beim Lesen fällt es mir immer leicht, darein abzutauchen.
Naja, und dann ist eigentlich auch schon wieder Zeit für den nächsten Tilman Rammstedt, Wir bleiben in der Nähe. Schließlich muss ich mich auf meine Bewerbung für sein Seminar vorbereiten.

Vorsicht: Ich gebe keine hundertprozentige Gewähr, dass ich diese Liste einhalte. Denn es ist ja wie verhext bei mir, so dass ich ständig über Bücher stolpere, die auch dringend gelesen werden müssen und die ich dann vorziehen muss. Was las ich letztens? Das Blöde an neuen Büchern ist, dass sie einen davon abhalten, die alten zu lesen. Das trifft bei mir zu.
Aber so grob werde ich mich dran halten. Wahrscheinlich. Denn ich habe eigentlich noch viel mehr Bücher geschenkt bekommen, z.B. A.L. Kennedy Das blaue Buch, oder Uwe Tellkamp Der Turm (ich meine, das ist mittlerweile schon verfilmt, das ist ja peinlich, dass ich das noch nicht gelesen habe), Andrzej Szczypiorski Die schöne Frau Seidenmann, das hat mir eine Freundin vor fast einem Jahr geliehen und ich will es lesen, ich will es lesen, also muss ich es nach oben auf die Liste rücken lassen. Zumal ich Herrn Szcypiorski vor vielen Jahren, als ich noch beim WDR in Köln arbeitete, persönlich kennen lernen durfte.
Das ist das letzte, ich schwöre, aber ich sollte es eigentlich auch gleich lesen, bevor es verfilmt wird: Jenny Erpenbeck Aller Tage Abend.
Also, ich mach jetzt Schluss mit der Bloggerei, für heute oder so, ich lege mich jetzt auf der Stelle hin und lese, es ist erst halb zwölf, da geht noch was. GUTE NACHT Euch allen und fröhliches Lesen!

Dienstag, 5. Februar 2013

Der Himmel über Namibia

Diesen Text schrieb ich vor zweieinhalb Jahren und habe nie etwas damit gemacht.
Da ich gerade an einer Kurzgeschichte arbeite, die in Namibia spielt, habe ich nach
Material gesucht und ihn wieder gefunden.

Ich bin ja Mutter, das erwähnte ich, glaube ich, schon das ein oder andere Mal am Rande. Meine Reisen waren also für viele Jahre geprägt von den Bedürfnissen der Kinder. Wir fuhren meist nicht weit, damit ihnen im Auto nicht schlecht wurde und damit uns vom Gequengele nicht die Ohren abfielen. Das ist von Berlin aus betrachtet nicht unbedingt in jeder Hinsicht ein Nachteil. Denn das Umland ist wunderschön und bietet unberührte Natur und Möglichkeiten, sich zu entspannen genug. Es ist insofern ein Nachteil, als die Sommer im Berliner Umland schon mal 14 Grad frisch und nieselig sein können. Das verleidet einem, also mir, den schönsten See. Das hat mich aber sehr viele Jahre nicht weiter gestört. Denn zu allem Überfluss hatte ich auch noch eine veritable Flugangst entwickelt. Schon der Gedanke, in ein Flugzeug zu steigen, löste bei mir das Gefühl aus, durchs Universum zu fallen, ohne Sicherheitsvorrichtungen. Dabei hatte ich vor den Kinderjahren mein gesamtes Geld in Flugtickets investiert. Ich liebte es, zu reisen. Wenn ich mal ein Jahr nirgendwo hin geflogen war, bekam ich heftige Reiseentzugssymptome, von denen schlechte Laune nur das  kleinste Übel war. Dennoch hatte ich mich mittlerweile mit dem Gedanken angefreundet, nur noch die Orte zu besuchen, die man ohne Flugzeug erreichen konnte: Ostsee, Polen, Skandinavien, Bayern, ich meine, da gab es Möglichkeiten genug. Kein Mensch muss in der Gegend herum fliegen. Sollten doch die anderen all die Orte und Leute nerven, an denen sie nichts zu suchen hatten.

Ich hatte dabei meine Freunde vergessen, die seit einigen Jahren in Namibia lebten und eines Tages besuchten sie uns. Sie wohnten fast eine Woche lang bei uns und ich erwähne jetzt nicht, dass ihr Gepäck etwa 90 unserer 120 qm großen Wohnung füllte. Das ist klar, dass man viele Taschen hat, wenn man aus Namibia anreist und mehrere Wochen in Deutschland bleiben will. Ich wäre die Allerletzte, die für so was kein Verständnis hat. Sie zeigten uns Dias und luden uns zu einem Vortrag ein, den sie über ihr Leben dort hielten. Danach gab es ein Komplott meiner elfjährigen Tochter (denn sie hatte durch die Berichte der beiden und einige Bücher (Die weiße GiraffeDie Nacht der Dephine) die ich ihr unvorsichtigerweise geschenkt hatte, festgestellt, dass sie dringend nach Afrika musste) und dieser Freunde gegen mich und bevor ich mich versah, hatte ich einen Reiseführer gekauft. Nur so, um mal ein bisschen was zu lesen über das Land. War ja eine Wahnsinnsidee, hinzufliegen, wo ich doch gar nicht flog, nie, und sowieso mit der Ostsee und der Uckermark, also im Grunde ausgelastet war. Da gab es noch jede Menge zu entdecken. Das würde für mein Leben ausreichen. Ich war Zen-Buddhistin, da hatte man sowieso nicht so den Drang,  also, da dringt man einfach tiefer in das, was man schon hat, ein, da muss man nicht...
In den Sommerferien brachen wir wieder mit unserem vollbeladenen Opel Astra in die Uckermark auf. In meinem Nachttisch zuhause lagen zwei Tickets für unsere Flüge über London und Johannesburg nach Windhoek. Im Oktober, in zwei Monaten also! Direktflüge waren für uns leider zu teuer. Ich sah dies, theoretisch, als wunderbare Möglichkeit, mich meiner Flugangst mal so richtig zu stellen. Ich meine ist doch klar, je öfter man startet und landet, desto öfter kann man sich damit auseinandersetzen. Logisch, oder? Aber bereits in jenem friedlichen Sommerurlaub, in dem ich kein einziges Flugzeug zu Gesicht bekam, hatte ich regelmäßige Albträume, in denen ich mit einem Flugzeug geradewegs vom Himmel fiel. Ich wurde schweißgebadet wach und starrte meine neben mir friedlich schlafende vierjährige Zweittochter an. Ich war zu allem Überfluss auch noch eine Rabenmutter, denn ich wollte ohne sie weg. Manchmal sagte ich laut zu mir selbst: "Ich fliege nach Namibia." Meistens wurde mir davon schwarz vor Augen. Manchmal sagte ich es laut zu anderen: "Ich fliege nach Namibia." Meistens wurde mir auch dann schwarz vor Augen, aber die anderen riefen dann so begeisterte Sachen wie: "Echt!!!??? Oh mein Gott, ist das aber TOLL!" Das half. 

Die Reise begann für uns an einem Samstag im Oktober. Ich hatte bis dahin noch viele Abstürze erlebt, im Traum, und diverse Male mit dem Gedanken gespielt, das Ganze abzublasen. Besonders ermutigend fand ich den Anruf meiner Freundin kurz vor unserer Abreise, in dem sie mich darüber informierte, voller Euphorie, dass wir gar nicht die ganze Zeit in Windhoek bleiben würden. Nein nein, Überraschung! wir würden eine Woche durch die Wüste fahren, mit Zelten!!! Ich hatte noch nicht erwähnt, dass ich nicht zeltete, niemals. Also, wenn ich überhaupt verreiste, dann in nette kleine Ferienwohnungen (in der Uckermark, an der Ostsee). Ich fuhr mit meinem Rücken auch nicht stundenlang in einem Land Rover über holperige Wüstenpisten. Nachher hatte ich da mitten in der Wüste einen Bandscheibenvorfall. Das malte ich mir aus. Das war nicht sehr beruhigend. Garantiert gab es da doch dann weit und breit kein Krankenhaus. Aber ich konnte das ja nicht laut sagen. Damit hätte ich mich total blamiert. Außerdem hätte ich allen den Spaß verdorben.
Wir bestiegen nach tränenreichem Abschied von der vierjährigen und ihrem Vater in Berlin Tegel ein Flugzeug, wir stiegen zweimal um (ich lutschte Bachblütenpastillen, bis ich Muskelkater in den Wangen hatte, um meine Angst in den Griff zu bekommen, erfolgreich, möchte ich  allerdings hinzufügen!! Spätestens ab dem zweiten Flug war ich nicht total aber immerhin einigermaßen entspannt). Wir saßen viele Stunden in diversen Flughäfen und warteten auf unsere Anschlüsse, tranken Capuccinos, versuchten, auf Flughafenbänken ein wenig zu dösen, knabberten an getrocknetem Antilopenfleisch (ich fands, naja, ok, Holly kotzte praktisch), weil "when in Rome do as the Romans" oder so ähnlich und landeten wohlbehalten am Sonntagnachmittag auf dem internationalen Flughafen von Windhoek. Vorher waren wir schwebend über die namibische Landschaft geflogen. Der Himmel über Namibia schien riesig, denn er wölbt sich über einem unendlich weiten und leeren Land. Man sieht den Flughafen eigentlich erst, wenn man praktisch auf dem Rollfeld aufsetzt. Denn er liegt, klein, inmitten dieser riesigen Leere. Die Silhouette Windhoeks bleibt unsichtbar. 
Unser Flugzeug der Southafrican Airlines parkte neben zwei weiteren Maschinen. Ansonsten war der Flughafen leer. Vor noch gar nicht langer Zeit hatten wir im überfüllten Luftraum über London fast eine Stunde lang „im Stau gesteckt“ (ich hatte währenddessen sehr sehr viele Bachblütenpastillen gelutscht; weil ich mit meiner Tochter unterwegs war, konnte ich mir schließlich nicht die Kante mit Bloody Maries geben! Hat schon mal jemand im Luftraum über Heathrow im Stau gesteckt und kennt Ihr das Gefühl, wenn die Maschine in Schräglage geht, gefühlt auf dem Kopf steht? Das spielte sich ab, zwei Stunden lang. Nachdem ich das überlebt hatte, lachte ich bei ein paar Turbulenzen beim Flug von Johannesburg nach Windhoek und tröstete souverän eine neben mir sitzende Schweizerin. Ich bot ihr sogar meine Bachblütenbonbons an. Denn, Triumph auf ganzer Linie, ich brauchte sie nicht mehr.) Es war herrlich, einen Flughafen zu erreichen und einfach landen zu können. Schwups und unten ist man. Fand ich nachahmenswert. Hallo Heathrow, hörst Du mich!!! Es war auch schön auszusteigen, hinein in eine Wärme, die es so in Brandenburg nicht gibt, und zu wissen, dass man jetzt erstmal zwei Wochen nicht mehr fliegen muss.
Wir marschierten über das Rollfeld zur Halle. Der warme Wind zerrte an unseren Haaren und es roch nach Afrika: erdig und intensiv. Immer wieder warfen wir uns begeisterte Blicke zu, weil wir es kaum fassen konnten, dass wir in Afrika waren. Ich meine, in Afrika, in diesem Afrika, das ich persönlich bislang nur durch den Reiseführer und Meryl Streep und Robert Redford kannte. Unglaublich!
Nach den angenehm reibungslos verlaufenden Einreiseformalitäten und dem Einsammeln unserer Gepäckstücke stürzten wir in die Damentoilette, um Jeans und Pulli gegen Röckchen, T-Shirt und Flipflops einzutauschen.
In Namibia hatte der Frühling begonnen, 30 Grad Celsius.
Das Haus unserer Freunde in Windhoek erreichten wir nach einer etwa vierzigminütigen Autofahrt. Affenfamilien am Straßenrand winkten uns zu. Das Haus lag direkt in der Love Street, nicht weit vom Tintenpalast entfernt. Der Jacarandabaum im Garten betäubte uns mit seinen lila Blüten und einem intensiven Duft nach Süße und Wärme. Der kleine Pool schillerte hellblau darunter und ich hätte nichts dagegen gehabt, meine zwölf Ferientage genau dort zu verbringen, ein kühles Getränk in der Hand und meine nackten Zehen abwechselnd in der warmen Luft und im kühlen Wasser baumelnd, gleich neben meiner Seele, die sich erholte von der Kälte und Nässe Berlins.
Aber meine Freunde hatten ja, ich erwähnte es, glaube ich, schon mal, höheres mit uns im Sinn. Sie wollten uns die Wüste zeigen und ihre Lieblingsplätze bevor sie selbst im Dezember nach Malawi umzogen.
Also wurden ein Landrover und ein Toyota Pick up gepackt mit allem, was zehn Menschen so brauchen, wenn sie eine Woche in der Natur unterwegs sind: Wasser, Lebensmittel, Weingläser, mehrere Flaschen Gin Tonic, noch mehr Wasser, Geschirr, Besteck, eine solarbetriebene tragbare Dusche, Toilettenpapier, Sonnencreme, Zelte, Schlafsäcke, noch etwas mehr Wasser, vorsichtshalber noch eine Flasche Gin Tonic, halbe Antilopen zum Braten, Brot und vieles vieles mehr, was ich jetzt nicht aufzählen kann, es würde den Rahmen hier sprengen.
Spät am Abend kroch ich in mein Gästebett und genoss es noch einmal so richtig, in einem Bett zu liegen. Das Lachen von Nachbarn teilte sich die nächtliche Stille mit unzähligen Grillen. Ab und an fuhr sehr weit weg ein Auto durch die Hauptstadt Namibias in unserer ersten Nacht und am nächsten Morgen ging es weiter und ich zeigte mit keinem Wimpernschlag, dass es mir schon vor meiner ersten Nacht im Zelt graute.

Das Ziel für diesen ersten Tag war das Khan Rivier, ein trockenes Flussbett westlich von Windhoek, das in den Swakop mündet und bis zum Atlantik bei Swakopmund führt.
Wir fuhren ein paar Stunden auf einer der wenigen gut asphaltierten Straßen Namibias Richtung Swakopmund. Plötzlich bog Edgar scharf nach links ab „Hier ist es“ und fuhr auf einer Sandpiste weiter. Nur wenige Meter nach der Abbiegung stand uns allerdings eine rostige Tonne im Weg, auf die jemand mit weißer Farbe geschrieben hatte: „Go back. Own Risk.“ Edgar umfuhr die Tonne und einige im Weg liegende Felsbrocken nach einer kurzen Denkpause und zwei Meter später gab es einen lauten Knall und die Luft zischte aus unserem rechten Hinterreifen.
Ein fingerdicker Metallstab hatte sich hineingebohrt. Edgar wechselte den Reifen aus, wir fuhren weiter und wenige Meter später zischte die Luft aus unserem linken Vorderreifen.
während die anderen Reifen wechselten, posierte ich in der Landschaft
Edgar wechselte den Reifen, „das ist unser letzter Ersatzreifen“ und wir berieten, ob wir weiterfahren sollten. Wir fuhren weiter und dann platzte einer der Reifen am Toyota. Wieder wurde ausgewechselt. 
Irgendwer hatte offensichtlich etwas dagegen, dass wir oder sonst jemand in diese scheinbar unberührte Natur fuhr. Nach längerer Beratung entschieden wir, dennoch weiter zu fahren, neben der Piste.  War es gefährlich? Würden wir womöglich nachts in unserem einsamen Lager überfallen werden? Kopfschütteln der Männer: „Typen, die Metallkrampen im Sand verbuddeln, kommen nicht nachts ans Zelt und bedrohen Menschen. Das ist eine vollkommen andere Persönlichkeitsstruktur.“ Ich kannte mich da nicht so gut aus und beschloss, meinen Freunden zu vertrauen. 
Vier Zebras galoppierten neben uns her, die Landschaft war rot. Roter Sand, rote Hügel, dazwischen wenige grüne Sträucher, vereinzelte Bäume. Am Boden lagen Kristalle herum. So wie ich am Strand stundenlang nach Muscheln suche und alles um mich herum vergesse, lief ich mit gesenktem Haupt nun durch die Wüste Namib und suchte nach besonders schönen Steinen. Es lassen sich Rosenquarze dort finden, oder auch ganz durchsichtige Kristalle, die aussehen wie zerbrochenes Glas.
Unser Camp schlugen wir am Nachmittag in einem gigantischen Canyon auf. Rote Felswände ragten zu beiden Seiten in den Himmel und unsere Wagen und Zelte schmiegten sich wie Spielzeuge in diese Landschaft. Es war leicht sich vorzustellen, wie am Beginn der Regenzeit die Wassermassen durch diesen Canyon toben und ihre Fährte durch den Fels jedes Jahr aufs Neue nachzeichnen. Die Kinder kletterten, während wir Erwachsenen die Zelte aufbauten, ein Feuer entfachten und das Abendbrot vorbereiteten.
In dieser ersten Nacht, die ich seit zwanzig Jahren im Freien verbrachte, lauschte ich den ungewohnten Tierstimmen Afrikas. Rufende, lockende, neckende Laute, die ich Vögeln oder auch Affen zuordnete, ansonsten absolute Stille. Der Sternenhimmel glitzerte zwischen den Felswänden, ansonsten absolute Dunkelheit. Es gab nichts und niemanden, vor dem man Angst hätte haben müssen. Man war in einem unendlichen Universum eingebettet. Ich hatte diese Tatsache in der Vergangenheit manches Mal vergessen. Und was ich noch unbedingt erwähnen muss: die Zelte waren großartig, weil meine Freunde nämlich Matratzen für dieselben hatten und mit Daunen gefüllte Kopfkissen. Das war Zelten der Luxusklasse. Man musste nur immer alles zu und dicht halten, die Schuhe ausschütteln, bevor man wieder hinein stieg, weil es Skorpione gab und Schlangen und die wollte man natürlich nicht im eigenen Zelt treffen. Aber daran gewöhnte man sich schnell.
Am zweiten Tag erreichten wir Swakopmund nach einer langen und wunderschönen Fahrt durchs Khan und Swakop Rivier. Zebras, Springböcke und jede Menge Strauße kreuzten und begleiteten unseren Weg. Wir legten eine kurze Rast im Schatten von Flintstones Höhle ein (die heißt wirklich so!) .
Nur einmal wurde es gespenstisch, als wir durch das Gebiet der größten Tagebau-Uranmiene der Welt fuhren. Pro Tonne Urangewinnung wird in diesem trockensten der trockenen Länder 280 l Wasser verbraucht. Es wird sich durch den Fels gefressen, der wund und verletzt da liegt. Nach der friedlichen Nacht im Canyon war die Fahrt durch diese von Industrie aufs brutalste berührte Landschaft mitten in der vermeintlich unberührten Natur ein unangenehmes Erwachen in eine Realität, der ich so gerne entfliehen wollte. Am Wegrand ein Zeltlager der Minenarbeiter. Strommasten im Nirgendwo. Ein Stoppschild mitten im Nichts. In die Privatstraße zur Mine links dürfen wir nicht abbiegen.

Je näher wir Swakopmund kamen, desto mehr fiel das Thermometer. Am Meer waren es dann nur 20 Grad und ein heftiger Wind wehte. Aus der Hitze der Wüste kommend, fror ich und genoss es. Denn am nächsten Tag würden wir wieder zurück in die flirrende Hitze fahren.
Wir schlenderten in Fleecejacken und langen Hosen hinunter zum Tug,  einem direkt an der Seebrücke gelegenen Kultrestaurant, das um einen alten Schlepper herum gebaut wurde. Wenn man dort essen will, empfiehlt es sich, ein paar Wochen vorher einen Tisch zu reservieren. Seafood Kebap und Cherries Jubilee, aber auch der Wein, waren eine wahre Gaumenfreude. Der Sonnenuntergang direkt über dem Ozean ist fantastisch. Als wir das Restaurant verließen, brandete das Meer wild an den Strand und die Seebrücke, weiße Gischtberge durchbrachen das makellose Dunkel dieser afrikanischen Nacht.
Am nächsten Morgen, wanderten Holly und ich noch einmal, vor der Abfahrt in den Namib Naukluft Park, am Strand entlang bis zum Leuchtturm.
vor einer Palme in der Nähe des Leuchtturms
Wir waren die einzigen Weißen weit und breit. Gerade hatte ein Bus eine Gruppe südafrikanischer Frauen ausgespuckt, die mit bunten Gewändern den Strand zwischen Tug und Leuchtturm belebten. Holly sprach sie an, und mit leuchtenden Augen erzählten die ihre bunten, wehenden Kleider gehüllten Frauen ihr, dass Namibia das Wunder Gottes sei und sie gekommen wären, es mit eigenen Augen zu sehen.
Ich war in der Stimmung, alles zu glauben. Ich hätte diese Frauen, jede einzelne, küssen und umarmen können. Es war fantastisch zu sehen, wie mutig meine Tochter war und wie gut sie englisch sprach, und dass ihr überall mit dieser herzlichen Freundlichkeit begegnet wurde. Sie lief durch die Straßen und Flughäfen, grüßte jeden, der sie anlächelte und freute sich darüber, dass jeder zurück lächelte. Wenn man aus Deutschland kam, war man daran nicht unbedingt gewöhnt.
Von einem Straßenhändler ließen wir uns unsere Namen in Makalaninüsse schnitzen, Holly bekam eine Nuss, auf der all die Tiere eingeschnitzt waren, die wir bislang gesehen hatten: Zebra, Strauß, Springbock und Oryx Antilope. Er machte das vor unseren Augen und brauchte keine fünf Minuten dafür.
Unser nächstes Ziel war die Blutkuppe. Dieser Granitberg liegt mitten in der Wüste und scheint Teil eines riesigen, roten Granitgebirges zu sein.
Zum Sundowner hatten wir unser Lager schon wieder aufgebaut und kletterten hinauf in eine der von unserem Camp aus gut sichtbaren Höhlen. Von dort hatten wir einen grandiosen Blick in die Namib.

Am nächsten Morgen kletterte ich mit Holly noch eine Weile auf den brüchigen roten Felsen herum und es war, als bewege man sich als einziger Mensch in einer Urlandschaft, die so schon vor Millionen von Jahren existiert hatte und niemals enden würde, egal wie weit wir gingen. Es hätte uns nicht gewundert, wenn plötzlich ein Dinosaurier um die Ecke gekommen wäre. Stattdessen fanden wir ein komplettes Tierskelett, vielleicht von einer Antilope. Die Knochen schimmerten auf dem roten Boden, der Schädel lag etwas abseits. Georgia O'Keeffe in der Wüste Namib.
Nach einer Nacht an der Blutkuppe, die sich im Licht der untergehenden Sonne blutrot verfärbt, fuhren wir weiter nach Mirabib, wo wir zwei Nächte verbringen wollten.
Auch Mirabib ist ein riesiger Granitkegel mitten in der unendlichen Ebene der Namib, die sich vor unserem Camp bis zum Horizont hin ausbreitete.
Beim Sonnenuntergang verfärbte sich der Himmel rosa, blau, lila, orange und rot. Am nächtlichen Himmel sah man deutlich das Sternbild des Skorpion, das Kreuz des Südens und die Mondsichel lag abends auf dem Rücken wie eine Wiege um sich morgens zu wölben, wie ein kleiner Baldachin. Die ganze Nacht hindurch lachten die Geckos in der Ebene und es klang wie das schadenfrohe Triumphieren derer, die dieses Paradies nicht wieder verlassen müssen.
Von Mirabib aus machten wir einen Tagesausflug ins nahe gelegene Wüstenforschungszentrum Gobabeb. Es liegt am Kuiseb Rivier und in direkter Nachbarschaft unendlicher aprikosenfarbener Sanddünen. Nachdem wir diese erklommen hatten, stürzten wir uns in den Pool und einige von uns schliefen dort ein. Eine weitere Nacht in Mirabib. Ein Wüstenfuchs hatte uns bereits am ersten Abend entdeckt und schlich sich auch in dieser Nacht wieder in unser Lager. Offensichtlich war er von früheren Campern gefüttert worden. Er wagte sich bis auf Nasenlänge an unser Lagerfeuer heran und schmiss die Waschschüssel um, nachdem er laut schlürfend aus ihr getrunken hatte.
Die Rückfahrt führte uns noch einmal durch das Kuiseb Rivier.
Im Kuiseb Canyon lebte der Autor des Buches „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ und bei der Durchfahrt kann ich mir nur schwer vorstellen, wie man in dieser kargen Landschaft zweieinhalb Jahre überleben kann.
Im Rostock Ritz, das eigentlich Rotstock Ritz heißen sollte, wegen der nahe gelegenen Berge gleichen Namens, aber von einem unaufmerksamen Beamten kurzerhand nach einer Stadt in Mecklenburg Vorpommern benannt wurde, badeten Holly und ich im coolsten Pool Afrikas. 
Leider hatten wir nur wenig Zeit (und Geld! Wir hätten es uns nicht leisten können, dort zu übernachten) und nach Mittagessen, Schwimmen und Kaffee am Pool fuhren wir weiter zum ebenfalls traumhaft schönen Camp Gecko, das von zwei Schweizer Aussteigern geführt wird und mit seinem Slogan „the real Out of Africa feeling“ nicht zuviel verspricht.  Wir bauten unsere Zelte auf dem Hilltop Campingplatz direkt neben der Lapa und genossen, nach Tagen in der freien Natur, eine Toilette mit Wasserspülung und eine Dusche, aber mehr noch den märchenhaften Sonnenuntergang mit Blick in die endlose Savanne zur einen Seite und dem Spreetshoogte Pass auf der anderen. Hier war es auch, wo ich meinen ersten Skorpion und meine erste Puffotter traf: im Terrarium der Lapa.
Als wir in Windhoek wieder eintrafen, zeigt uns der Tacho, dass wir genau 1006 Kilometer zurück gelegt hatten.
Es hatte sich nicht so angefühlt. Wenn man mit dem Land Rover durch diese sich stetig wandelnde Wüstenlandschaft gleitet, gibt es ständig so viel zu sehen, dass einem hundert Kilometer wie einer vorkommen.

Wir hätten uns eine solche Reise, das sei gesagt, niemals leisten können. Wenn man normalerweise für zwei Wochen nach Namibia fliegt, ein Auto mit Dachzelt mieten muss, und eine solche Rundreise unternehmen möchte, dann kostet einen das locker mehrere tausend Euro. Wir hatten die Infrastruktur und das KnowHow unserer Freunde und weil wir uns benahmen, als wären wir eine riesige WG, die in zwei Autos umherfährt, wurde es eine finanziell lachhaft überschaubare Sache. Ich bin meinen Freunden bis heute unendlich dankbar, dass sie uns mitgenommen haben, dass sie all dies so großzügig mit uns geteilt haben und Holly könnte ich immer noch dafür knutschen, dass sie mich motiviert hat, diese Reise zu wagen. 
Wieder zurück in Berlin schaue ich manchmal nachts in den Himmel, in dem die Mondsichel keine Schale mehr ist und auch kein Dach. Wenn er sternenklar ist, sehe ich zwischen den Häuserschluchten meiner Straße den großen Wagen glitzern. Es ist derselbe Himmel, den ich über der Wüste Namib sah und unter dem ich mich auf dieser ganzen Reise zuhause und geborgen fühlte. Ein riesiges Universum, in dem wir alle zuhause sind.

Wer nun Interesse an diesem Land bekommen hat, dem seien hier noch zwei Bücher empfohlen. Namibia ist ein Land, das einen als Deutsche berührt, nicht nur wegen der Schönheit seiner Landschaft.

Uwe Timm, Morenga
Gerhard Seyfried, Herero